Super Speicher


Wen nervt es nicht das ewige warten beim Hochfahren des Computers, auch “Bill-Gates-Gedenkminute” genannt. Bald könnte das Geschichte sein, denn an der Iniversität Würzburg wurde jetzt von Wissenschaftlern ein neuer Speicherchip entwickelt. Nur ein Problem gibt es bei der ganzen Sache, der neue Chip, der den Boot-Vorgang beschleunigen soll, funktioniert bisher nur bei einer Temperatur von -270° Celsius. Dennoch ist die Entwicklerin Katrin Pappert sicher, das der betrieb des neuen Speichers auch bald bei Raumtemperatur möglich sein wird. Ohne Berücksichtigung des technischen standes eines PC, braucht der Boot-Vorgang einige Minuten, Grund dafür ist die Arbeit in dem PC von zwei getrennten Systemen. Die Rechenaktionen funktionieren auf dem elektronischen Weg, während die das Speichern der Informationen auf magnetischer Basis ablaufen. Die Zeit des Boot-Vorganges kommt dadurch zu stande das Daten des einen Systems an das andere übergeben werden müssen. Der Speicherchip von Katrin Papperts verbindet die beiden Systeme, wobei auf direkten und schnellen Wege ein elektronischer Zugriff möglich wird. Außerdem gehen keine Daten bei ausschalten des Computers verloren, wodurch man an der Stelle weiter arbeiten kann, wo man zuletzt aufgehört hat. Bei den neuen Chips werden ferromagnetische Halbleiter-Streifen (ca. 100 millionstel Millimeter breite) in dem Chip integriert. Das hat zur Folge das die chips die Daten wie ein Gedächtnis speichern und diese auchnach dem ausschalten des Rechners nicht mehr verlieren. Bis jetzt ist allerdings noch nicht bekannt, wann diese neuen Chips in Rechnern verwendet werden.

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