Prozessoren werden zu schnell

Ja darüber wird zur Zeit geklagt, das Prozessoren zu schnell sind für “normale User”. Dabei werden die Prozessoren selber nicht schneller, es wird nur die Arbeit auf mehrere Prozessorkerne aufgeteilt. Zur Zeit gibt es von Intel und AMD CPU’s mit zwei oder vier Kernen und bald sollen es auch mehr werden. Wo liegt jetzt eigentlich das Problem? Problem ist, das Software-Entwickler nicht mit der Geschwindigkeit der Prozessoren Schritt halten können und an immer größer werdende Herausforderungen stoßen. Intel setzte noch eins drauf und präsentierte eine Forschungsstudie eines Chips mit 80 Kernen. Diese CPU ist aber so komplex, dass es noch kein Betriebssystem für ihn gibt. Bisher wurden Prozessoren mit mehreren Kernen nur in Rechenzentren und Forschungseinrichtungen eingesetzt und erobern nun den PC-Markt. Eigentlich nicht schlecht, vor allem für User die Multimedia-Anwendungen nutzen, wie Video-Schnittprogramme. Doch da entsteht das Problem, den die meisten Programme unterstützen keine CPU’s mit mehreren Kernen und können somit auch nicht ihre volle Leistung nutzen. Wenn sich die Technik weiter so rasant entwickelt, wird die Softwarebranche von der Hardware abgehängt.

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