Eine kurze Einführung zu juristischen Übersetzungen

Wenn Vereinbarungen auf internationaler Ebene getroffen werden, greift man meist auf die englische Sprache zurück, um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Doch oft sind die Fremdsprachenkenntnisse der verhandelnden Personen von unterschiedlicher Qualität, wodurch Sachverhalte missverstanden oder fehlinterpretiert werden können. Bevor man eine Unterschrift also unter ein zweifelhaft zu verstehendes Dokument setzt, bietet es sich für alle beteiligten Parteien an, die Regelung von Vereinbarungen mit rechtlichen Hintergründen in der eigenen Landessprache vorliegen zu haben. Damit es diesbezüglich nicht zu juristischen Katastrophen kommt, sollten solche Übersetzungen nur von Fachleuten übernommen werden, die sich in den rechtlichen Gepflogenheiten der betreffenden Länder auskennen. Besonders versiert sind in dieser Hinsicht Übersetzer, die ein juristisches Studium absolviert haben oder ein entsprechendes Fachwissen durch Zertifikate nachweisen können.

Jede juristische Sprache eines Landes hat ihr eigenes Vokabular. Begriffe können demnach nicht eins zu eins aus dem Standardvokabular übernommen werden. Ebenso darf die Bedeutung des Dokuments in der original Sprache und der Übersetzung nicht voneinander abweichen, denn letztendlich muss jede der beteiligten Parteien ein in Sinn und Bedeutung identisches Exemplar vorliegen haben.
Auch gibt es in jeder Nation Formulierungen, die gesetzlich geregelt sind und dadurch erst einem Formular seine rechtliche Legitimation verleihen. Es sollte daher besonders darauf geachtet werden, dass sich diese Formulierungen in der korrekten Form auch in den verhandlungsrelevanten Schriftstücken wiederfinden lassen. Die Aufgabe eines fachspezifizierten Übersetzers ist es also, sich in den gesetzlichen Grundlagen und den juristischen Begrifflichkeiten auszukennen, um diese notwendigen Rahmenbedingungen zu gewährleisten. Die Rechtspraxis eines Landes und das landesübliche Recht müssen dem Profi deshalb geläufig sein, um allen Parteien, die von der Arbeit des Übersetzers abhängig sind, die gleichen Bedingungen zu verschaffen.

Ein weiteres Schlagwort, gerade in der heutigen Zeit, sollte der Datenschutz sein. Wird ein Übersetzer mit der Arbeit an einem juristischen Dokument beauftragt, spielt vor allem der Vertraulichkeitsfaktor eine große Rolle. Zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer können brisante Dokumente ausgetauscht werden, deren Inhalt es zu schützen gilt, da er nur für die Augen involvierter Personen gedacht ist und nicht in die Hände Dritter geraten sollte. Es bietet sich daher an, mit dem Kunden eine Geheimhaltungsvereinbarung einzugehen, um den Schutz seiner Angelegenheit vor nicht unmittelbar betroffenen Parteien zu gewährleisten.

Die juristische Übersetzung bei FORISlingua bietet zum Beispiel ein passendes Sprachenspektrum für den interenationenl Rechtsbereich.
Die Mitarbeiter bei Übersetzungsbüros weisen das nötige Fachwissen auf, um rechtskräftige Dokumente in vielen Sprachen umzusetzen und dabei höchste Qualität zu garantieren.

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